FAQ - Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln / Aktiensplit


Welchen Zweck verfolgt die Gesellschaft mit der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und dem daran anschließenden Aktiensplit?

Der Kurs der Aktie der GESCO AG ist seit dem Börsengang deutlich gestiegen. Um die Aktie insbesondere für Privatanleger wieder attraktiver zu machen und das Handelsvolumen weiter zu erhöhen, hat die GESCO AG der Hauptversammlung am 25. August 2016 unter Tagesordnungspunkt 6 eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und einen daran anschließenden Aktiensplit im Verhältnis 1:3 vorgeschlagen. Die Hauptversammlung hat diesem Beschluss zugestimmt, die entsprechenden Handelsregistereintragungen sind mittlerweile vorgenommen. Unter Berücksichtigung der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verdreifacht sich die Aktienzahl durch den Aktiensplit auf 9.975.000 Stückaktien, wodurch sich das Kursniveau je Aktie bei insgesamt gleich bleibendem Gesamtwert für die Aktionäre rechnerisch entsprechend verringert. Auf die Marktkapitalisierung hat diese Maßnahme keinen Einfluss, so dass sich der Börsenkurs rechnerisch drittelt.


Wann wird der Aktiensplit wirksam?

Nach der Beschlussfassung in der Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. August 2016 wurden die entsprechenden Eintragungen im Handelsregister vorgenommen. In Abstimmung mit Clearstream Banking wurde die wertpapiertechnische Umstellung zum 22. Dezember 2016 wirksam.


Ändern sich die Wertpapierkennnummer und die ISIN?

Nein, diese Kennungen bleiben unverändert:
WKN: A1K020
ISIN: DE000A1K0201


Was genau bedeutet das Verhältnis 1:3?

Es bedeutet, dass für eine „alte“ GESCO-Aktie drei „neue“ GESCO-Aktien eingebucht werden. Anders gesagt: die Aktienzahl verdreifacht sich. Clearstream verwendet in seiner Terminologie dafür auch das Verhältnis 1:2, da zu einer vorhandenen Aktie zwei neue hinzukommen. Gemeint ist aber der gleiche Sachverhalt.


Wozu bedarf es der vorgeschalteten Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln?

Bislang betrug das Grundkapital der GESCO AG EUR 8.645.000,00 und war eingeteilt in 3.325.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 2,60 je Stückaktie. Die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln war notwendig, um nach dem Aktiensplit den rechnerischen Wert je Stückaktie von EUR 1,00 am Grundkapital der Gesellschaft zu gewährleisten. Hintergrund ist, dass der auf die einzelne Stückaktie entfallende anteilige Betrag am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 Satz 3 AktG EUR 1,00 nicht unterschreiten darf. Ein Mittelzufluss ist mit dieser Kapitalmaßnahme nicht verbunden, die Gesamthöhe des Eigenkapitals und die Marktkapitalisierung bleiben von der Maßnahme unberührt.


Was bedeutet der Aktiensplit im Verhältnis 1:3 für die Aktionärinnen und Aktionäre als Depotbesitzer?

Für die Aktionärinnen und Aktionäre bedeutet der Aktiensplit im Verhältnis 1:3, dass die Depotbanken für jeweils eine GESCO-Aktie, die eine Aktionärin bzw. ein Aktionär am Tag der Umstellung des Depotbestandes hält, drei Aktien in das Depot einbuchen.


Wie erfolgt die Umstellung des Depotbestands?

Die Depotumstellung erfolgt automatisch durch die jeweilige Depotbank. Die Aktionärinnen und Aktionäre der Gesellschaft müssen insoweit nichts veranlassen.


Hat die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln oder der Aktiensplit steuerliche Konsequenzen für die Aktionärinnen und Aktionäre?

Nein, steuerliche Konsequenzen für die Aktionärinnen und Aktionäre sind hiermit nicht verbunden.


Ändern sich durch die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln oder den Aktiensplit die Rechte der Aktionärinnen und Aktionäre?

Nein, die Rechte der Aktionärinnen und Aktionäre werden hierdurch nicht berührt.