GESCO AG FAQ

Was macht GESCO? Wie sieht das Geschäftsmodell aus?

GESCO übernimmt etablierte, profitable Unternehmen des industriellen Mittelstands, meist im Rahmen von Nachfolgelösungen. Wir übernehmen die Unternehmen zu 100 % und setzen einen neuen Geschäftsführer ein, der sich nach einer Phase der Bewährung mit in der Regel 20 % an dem von ihm geführten Unternehmen beteiligt. Wir halten die Unternehmen langfristig, haben also nicht die Absicht, sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu veräußern.

Nach welchen Kriterien erwirbt GESCO Unternehmen?

Unser Portfolio ist konzentriert auf die Branchen Werkzeug-/Maschinenbau und Kunststoff-Technik. Im weiteren Sinne erwerben wir Unternehmen der kunststoff- und metall-verarbeitenden Industrie. Die Umsatzgröße sollte 10 Mio. EUR nicht zu sehr unterschreiten, das Unternehmen sollte profitabel sein und über eine adäquate Eigenkapitalausstattung verfügen. Mit Sanierungsfällen befassen wir uns nur in sehr gut begründeten Ausnahmefällen.

Was unterscheidet GESCO von anderen Beteiligungsgesellschaften?

Im Gegensatz zu den meisten Beteiligungsgesellschaften und Private-Equity-Unternehmen erwerben wir unsere Unternehmen mit einem langfristigen Anlagehorizont. Wir sind nicht Exit-orientiert, haben also nicht die Absicht, die Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verkaufen. Für die Alteigentümer, die ihr Unternehmen an uns verkaufen, ist dies ein entscheidender Punkt: Wir führen ihr Lebenswerk in ihrem Sinne weiter.

Von vergleichbaren Unternehmen unterscheidet uns das Prinzip, die Geschäftsführer an den von ihnen geleiteten Unternehmen zu beteiligen. Dies bringt erhebliche Vorteile für alle Seiten, es bringt große Stabilität in das einzelne Unternehmen und in die ganze Gruppe, und es sorgt für einen Gleichklang der Interessen: Alle Entscheidungen orientieren sich am nachhaltigen Erfolg des jeweiligen Unternehmens, und Erfolg heißt in erster Linie: nachhaltige Ertragskraft.

Im Umgang mit dem Kapitalmarkt pflegen wir eine sehr hohe Transparenz und eine offene, aktive Kommunikation. Wir bereiten unser Zahlenmaterial nach den Spielregeln des Kapitalmarkts so auf, dass Vergleiche mit anderen Unternehmen problemlos möglich sind.

Warum sollte ein Unternehmer, der eine Nachfolgelösung sucht, sein Unternehmen an die GESCO AG verkaufen?

Weil sein Unternehmen dann in guten Händen ist. Unser Ziel ist es, das Unternehmen in seiner bestehenden Form langfristig erfolgreich weiterzuführen. Wer an uns verkauft, strebt in aller Regel genau dies an: er will sein Lebenswerk erfolgreich fortgesetzt sehen, und er will vor allem die Arbeitsplätze bewahrt wissen.

Ist GESCO so etwas wie ein Fonds für erfolgreiche Mittelständler?

Dem Privatanleger ebenso wie dem institutionellen Investor eröffnen wir den Zugang zu einem Portfolio attraktiver mittelständischer Unternehmen – Unternehmen, an denen sich Investoren normalerweise nur sehr eingeschränkt beteiligen können. Dem Anleger bieten wir ein fokussiertes Portfolio (keinen „Bauchladen“), das aber innerhalb der Branchen Werkzeug-/Maschinenbau und Kunststoff-Technik hinreichend breit diversifiziert ist, um eine sinnvolle Risikostreuung zu bieten. Im Gegensatz zu einem Fonds sind wir allerdings Mehrheitseigner, bestimmen damit maßgeblich die Unternehmensstrategie mit und setzen den Geschäftsführer ein. Wir regieren zwar nicht in das Tagesgeschäft hinein, pflegen aber einen intensiven Kontakt zu den Unternehmen.

Warum sollte ich die GESCO-Aktie kaufen?

Ihnen als Anleger ermöglicht die GESCO-Aktie den Zugang zu einem attraktiven Portfolio ertragsstarker mittelständischer Nischenanbieter. Es handelt sich um Unternehmen mit erfahrenem Management, die ihre mittelstandstypischen Stärken ausspielen: eine hochmotivierte, kompetente Belegschaft, die sich voll und ganz mit dem jeweiligen Unternehmen identifiziert, Kreativität, Schnelligkeit, Innovationskraft, Markt- und Kundennähe. Unser Geschäftsmodell ist „wetterfest“, es bewährt sich auch in konjunkturell schwierigen Zeiten. Fantasie für die weitere Entwicklung kommt auch aus der Vielzahl ungelöster Nachfolgefragen im deutschen Mittelstand. Unsere Dividendenpolitik ist prinzipiell aktionärsfreundlich.

Wem gehört die GESCO AG? Gibt es dominierende Aktionäre, eine Familie im Hintergrund oder werden anderweitig größere Aktienpakete gehalten?

Nein. Die GESCO wurde 1989 von einer Gruppe privater Investoren gegründet. Seit dem 24. März 1998 ist die Aktie börsennotiert. Die Aktie hat einen Freefloat von 90 % und ist breit gestreut.

Welche Vorteile haben die Unternehmen von der Zugehörigkeit zur GESCO-Gruppe?

Wenn wir ein Unternehmen im Rahmen einer Nachfolgelösung erwerben, dann profitieren zunächst einmal alle Beteiligten, weil ein erfolgreiches Unternehmen bewahrt wird. Ist ein Unternehmen in die GESCO-Gruppe aufgenommen, dann profitiert der Geschäftsführer in Form von Beratung, Gedankenaustausch und vielerlei fachlicher Expertise vom Know-how der GESCO AG, aber auch den anderen Unternehmen der Gruppe. Der Austausch innerhalb der Gruppe wird von der GESCO AG aktiv gefördert. Zudem verschafft die Zugehörigkeit zur Gruppe dem Unternehmen ein gutes Standing bei Banken, Kunden und Lieferanten. Die Struktur der GESCO-Gruppe ist darauf angelegt, mittelstandstypische Stärken zu bewahren und mittelstandstypische Schwächen zu beseitigen bzw. zu vermeiden.