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GESCO mit verhaltenem Start ins neue Geschäftsjahr

15.08.2016

DGAP-News: Gesco AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartals-/Zwischenmitteilung

2016-08-15 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


- Umsatz und Ergebnis erwartungsgemäß unter den Vorjahreswerten
- Im zweiten Quartal Auftragseingang und Umsatz leicht über den Werten des ersten Quartals
- Umsatz und Ergebnis für das Gesamtjahr bestenfalls am unteren Ende der Zielbandbreite erwartet

Wuppertal, 15. August 2016 - Die GESCO-Gruppe verzeichnete erwartungsgemäß einen verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2016/2017 (01.04.2016 bis 31.03.2017). Im ersten Quartal, das die operativen Monate Januar bis März 2016 der Tochtergesellschaften umfasst, war die Investitionsgüterindustrie, in der die Tochtergesellschaften überwiegend tätig sind, von einer gedämpften Entwicklung geprägt. Angesichts anhaltender Probleme in der Eurozone, weiterhin niedriger Ölpreise und politischer Unsicherheiten blieb die Investitionsneigung gebremst. Viele Anbieter verzeichneten eine niedrige Auslastung, was den Preisdruck erhöhte. Vor diesem Hintergrund blieben Umsatz und Ergebnis hinter den Werten des Vorjahreszeitraums zurück.

Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal mit 122,5 Mio. EUR zwar nicht den außergewöhnlich hohen Wert des ersten Quartals des Vorjahres (146,1 Mio. EUR), lag aber über dem Niveau des letzten Quartals des Vorjahres (105,1 Mio. EUR). Der Konzernumsatz belief sich im ersten Quartal auf 113,6 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum 118,7 Mio. EUR).

Bei den Ergebniskennzahlen machten sich die teilweise gesunkene Auslastung sowie der generelle Preisdruck bemerkbar. So belief sich das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 10,6 Mio. EUR nach 11,6 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Bei leicht erhöhten Abschreibungen sank das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) stärker als das EBITDA und erreichte 5,4 Mio. EUR (6,6 Mio. EUR). Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter schließlich lag bei 2,7 Mio. EUR (3,2 Mio. EUR).

Im zweiten Quartal, das operativ die Monate April bis Juni 2016 der Tochtergesellschaften umfasst, belief sich der Auftragseingang auf rund 127,8 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum 112,0 Mio. EUR), während der Umsatz rund 115,1 Mio. EUR (118,6 Mio. EUR) erreichte. Damit liegen Auftragseingang und Umsatz des zweiten Quartals leicht über den Werten des ersten Quartals; die Book-to-Bill-Ratio liegt wie im ersten Quartal über 1.

Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 30. Juni 2016 hatte der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016/2017 eine Prognose von 480 Mio. EUR bis 490 Mio. EUR für den Konzernumsatz und 13,5 Mio. EUR bis 14,5 Mio. EUR für den Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter veröffentlicht. Auf Basis der gegenwärtig vorliegenden Informationen erwartet die Gesellschaft bei Umsatz und Ergebnis bestenfalls Werte am unteren Ende der jeweiligen Bandbreite.

Die Segmentberichterstattung orientiert sich in der Mitteilung zum ersten Quartal erstmals an der neuen Portfoliostrategie, die im Rahmen der Bilanzpressekonferenz vorgestellt wurde. Die Strategie definiert strategisch attraktive Bereiche mit positiven Megatrends, in denen die GESCO AG schwerpunktmäßig akquirieren möchte. Zudem bietet die Neueinteilung dem Kapitalmarkt eine höhere Transparenz. Die Neusegmentierung orientiert sich an den jeweiligen Endkundenmärkten und umfasst die Segmente Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie Mobilitäts-Technologie. Allen gemeinsam ist, dass es sich um Geschäftsmodelle im Bereich Business-to-Business mit Schwerpunkt in der Investitionsgüterindustrie handelt.

Dr. Eric Bernhard, Vorsitzender des Vorstands: "Der Blick auf die Rahmenbedingungen bietet derzeit wenig Anlass zu Optimismus. Die Kapitalmärkte haben zwar in den zurückliegenden Wochen weder auf den Brexit noch auf die politischen Ereignisse in der Türkei mit größeren Kursverlusten reagiert. Für die Realwirtschaft aber erhöhen beide Themen die allgemeine Unsicherheit erheblich, und das ist für die Investitionsneigung nachteilig - und damit auch für die Investitionsgüterindustrie, in der wir schwerpunktmäßig tätig sind. Wir agieren mit Maßnahmen zur Kostensenkung und stellen Investitionen, die nicht zwingend erforderlich sind, auf den Prüfstand. Zudem haben wir bei einzelnen Tochtergesellschaften Optimierungsprojekte aufgelegt, die auf Kosten- wie auf Chancenseite ansetzen und mittelfristig zu einer Verbesserung der Margen führen sollen."

Vollständiger Quartalsbericht unter www.gesco.de/berichte.

Wesentliche Kennzahlen des GESCO-Konzerns für das erste Quartal
(01.04. bis 30.06.2016) des Geschäftsjahres 2016/2017 nach IFRS:

     
  I. Quartal
2016/2017
I. Quartal
2015/2016
Verän-derung
     
Auftragseingang(TEUR)122.543146.090-16,1%
Umsatz(TEUR)113.554118.706-4,3%
EBITDA(TEUR)10.56211.631-9,2%
EBIT(TEUR)5.4196.641-18,4%
Ergebnis vor Steuern(TEUR)4.7455.954-20,3%
Konzernüberschuss
nach Anteilen Dritter
(TEUR)2.6843.174-15,4%
Ergebnis je Aktie nach IFRS(EUR)0,810,95-15,4%
Mitarbeiter(Anz.)2.5472.5230,8%
 

Über GESCO
Die GESCO AG ist eine Industriegruppe mit markt- und technologieführenden Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit Schwerpunkten in der Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie der Mobilitäts-Technologie. Als im Prime Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

Investor Relations, Oliver Vollbrecht
Tel. 0202 24820-18,  Fax 0202 24820-49
E-Mail: info@gesco.de, Internet: www.gesco.de



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